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"Roter Drache" soll auf dem Mars nach Leben graben

Künstlerische Darstellung der Landung des "Red Dragon"-Moduls auf dem Mars | Copyright: SpaceX.com

Mountain View/ USA - Gemeinsam mit der privaten Raumflugfirma "Space Exploration Technologies" (SpaceX) planen NASA-Wissenschaftler derzeit eine Mission, deren Landeeinheit schon ab 2018 auf dem Roten Planeten nach im dortigen Boden vergrabenen Lebensspuren suchen könnte.

An Bord der derzeit von "SpaceX" (spacex.com) geplanten Raumkapsel "Dragon" (Drache) soll technischer Hardware der NASA zum Mars transportiert werden. Schon 2018 könnte die Reise beginnen und soll dann lediglich rund 400 Millionen Dollar kosten. "Was wir suchen, ist ein preisgünstiges Transportsystem, dass unsere wissenschaftliche Ausrüstung erfolgreich auf den Mars bringt - wie, das ist uns eigentlich egal", zitiert "Space.com" Chris McKay vom "Ames Research Center" der NASA.

Derzeit noch ohne offizielle Bezeichnung, läuft das Projekt unter dem Arbeitsnamen "Red Dragon" (Roter Drache) und wird im Rahmen des Discovery-Programm der NASA, dessen Ziel eine Reihe von auf jeweils 425 Millionen Dollar Gesamtkosten gedeckelte wissenschaftliche Weltraummissionen sind, entwickelt.

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Während die aktuelle Mars-Mission der NASA schon im kommenden September die mobile Lande- und Laboreinheit "Curisoty" zum Roten Planeten transportieren soll, um dort herauszufinden, ob der Mars einst in der Lage war, lebensfreundliche Bedingungen lange genug aufrecht zu erhalten, dass sich Leben entwickelt haben könnte, soll der "Rote Drachen" auf dem Mars direkt nach Beweisen für dieses Leben suchen.

"Wir versuchen Moleküle im Boden nachzuweisen, die Beweise für Leben sind. Beispielsweise DNA oder Perchlorate" so McKay. "Das wonach wir suchen ist also der Beweis für Leben durch den Nachweis von Biomolekülen."

Hierzu soll sich das "Red Dragon"-Modul rund einen Meter in den Marsboden vorgraben und hier im Boden vergrabene Eislager beproben und untersuchen. Als Landeort der Mission ziehen die Wissenschaftler derzeit zwei Orte auf dem Mars in Betracht. Zum einen die Landestelle der Landeeinheit der Phoenix-Mission" oder aber die Landestelle der "Viking 2"-Sonde aus dem Jahr 1976. An beiden Orten konnten anhand der Missionen im Boden lagernde Eisflächen ausfindig gemacht werden.

Die Dragon-Raumkapsel selbst wird derzeit von "SpaceX" im Auftrag der NASA konzipiert und soll ab 2015 vornehmlich den Transport von Waren und später auch von Personen etwa von und zur internationalen Raumstation ISS ermöglichen. MIt Hilfe der ebenfalls von dem Unternehmen entwickelten Schwerlastrakete "Falcon Heavy" soll die Kapsel dann zum Mars reisen.

Mit der Beteiligung privater Firmen an zukünftigen Raumfahrtmissionen erhofft sich die NASA hauptsächlich eine Kostenreduzierung der derzeit noch enorm hohen Kosten. Mit "Red Dragon", so hoffen die Forscher, könnten diese Kosten um etwa die Hälfte reduziert werden.

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Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / space.com / nasa.gov / spacex.com

Horotiu: Mystisches Sumpfwesen behindert Tunnelbau

Archiv: Maoridarstellung des Taniwha Ureia | Copyright: Public Domain

Auckland/ Neuseeland - Ein mystisches Wesen aus der Sagen- und Legendenwelt der Maori behindert derzeit den Bau eines Tunnel des neuseeländischen Bahn, soll der Tunnel doch direkt durch den Wohnort des Schutzwesens verlaufen.

Der Bahntunnel ist schon seit Jahren in Planung und soll den Straßenverkehr von Auckland entlasten. Nun hat jedoch der Rat der Maori gegen das Projekt Einspruch eingelegt, da der Tunnel genau durch ein Sumpfgebiet gebaut werden soll, in dem der sogenannte Horotiu, eine Art Sumpfwesen aus der Sagenwelt der Maori, leben soll.

Horotiu selbst ist den Erzählungen der neuseeländischen Ureinwohner nach ein Taniwha. Taniwha sind drachenartige Wesen, die in Bächen, Flüssen, Sümpfen und Seen wohnen und sowohl als Schutzwesen (Kaitiaki) der Menschen aber auch als teils gefährliche raubtierartige Ungeheuer bekannt sind.

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Gegenüber der Zeitung "Herald Sun" erklärte Maori-Ratsmitglied Glenn Wilcox, dass man sich gegen die Tatsache verwehre, dass der Bebauungsplan den Lebensort von "Horotiu" nicht in Betracht ziehe, obwohl dieser doch zuerst hier war. "Taniwha sind mächtige Wesen und wenn man sie verärgert, gibt es große Schwierigkeiten. Als Kaitiaki sind diese Wesen eigentlich unsere Beschützer. Wenn ihnen jedoch nicht gefällt, was die Menschen tun, so erscheinen sie und beißen."

Auf Drängen des Maori-Rates wurden die Arbeiten an dem Projekt derweil ausgesetzt und man ist nun Bemüht eine Lösung zu finden, wie sie die Vorstellungen der Maori respektiert.

Tatsächlich, so berichtet die Zeitung weiter, ist es nicht das erste Mal, dass ein Bauvorhaben aufgrund eines "Taniwha" aufgeschoben wurde. Bereits 2002 kamen die Bauarbeiten an einem Straßenstück zwischen Auckland und Hamilton zum Stillstand, da Maori dagegen protestierten, dass die Straße durch eine Gegend geführt werden solle, in der ein einäugiger Taniwha zuhause sein soll, den die Ureinwohner schon für zahlreiche schwere Unfälle entlang der Straße verantwortlich machten.

Laut dem Maori-Ältesten Ranginui Walker müssen zunächst die örtlichen Dämonen und Wesenheiten besänftigt werden, bevor entsprechende Bauvorhaben durchgeführt werden.

Ähnlich respektvoll wie in Neuseeland gehen auch die Behörden von Island mit dem bis heute noch starken Glauben an Naturgeister und -wesenheiten um. Zwar gibt es entgegen der weit verbreiteten Behauptung, auf Island keine offizielle "Elfenbeautragte", dennoch für dort unter anderem das Medium Erla Stefánsdöttir immer wieder im Namen der Behörden Untersuchungen durch, um zu überprüfen, ob Orte von Bauvorhaben nicht schon zuvor von Elfen oder anderen Naturgeistern in Anspruch genommen werden.

Die Hintergründe der "Elfenbeauftragten" fasst die deutsche Wikipedia wie folgt zusammen: "Hinter Erlas Aufspüren von Elfenpopulationen steckt durchaus ein wahrer Kern. Es gehört zum isländischen Baugenehmigungsverfahren, zu prüfen, ob durch ein Bauvorhaben Kulturgut beschädigt wird. Zu den Kulturgütern zählen auch Geländeformationen wie große Steine oder Felsen, die von der lokalen Bevölkerung als 'von Elfen bewohnt' angesehen werden. Das ist der Fall, wenn zum Beispiel alte Märchen oder Erzählungen existieren, die genau dieses behaupten. Gibt es Hinweise auf einen solchen Sachverhalt, wird ein externes Gutachten von einer Person eingeholt, die allgemein als elfenkundig betrachtet wird. Erla Stefánsdöttir gehört zu diesem Personenkreis. Sie behauptet, ein Medium zu sein, das mit Elfen Kontakt aufnehmen könne. Daher wird sie - nicht nur von der Stadt Reykjavik, sondern auch von Bauämtern anderer Städte und Privatpersonen - hin und wieder mit der Erstellung solcher Gutachten beauftragt."

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenwissenschaft-aktuell.de / heraldsun.com.au / de.wikipedia.org/wiki/Elfenbeauftragte

Ozeanwasser von Enceladus regnet auf Saturn

Archiv: Cassini-Aufnahme vom 25. Dezember 2009: Mindesten vier deutlich erkennbare Fontänen treten hier aus der Südpolregion des Saturnmondes Enceladus aus. | Copyright: NASA/JPL/Space Science Institute

Katlenburg-Lindau/ Deutschland - Mit dem ESA-Infrarotweltraumteleskop "Herschel" haben Wissenschaftler des "Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung" (MPS) nachgewiesen, dass Wasser, das vom Mond Enceladus ausgestoßen wird, einen gigantischen Ring aus Wasserdampf um den Saturn bildet und damit auch den atmosphärischen Wasserdampfgehalt des Ringplaneten speist.

Wie die Pressemitteilung des MPS erläutert, zeigen Herschels neueste Erkenntnisse damit, "dass Enceladus der einzige bekannte Mond im Sonnensystem ist, der die chemische Zusammensetzung seines Mutterplaneten beeinflusst." Aus Furchen und Rissen im Eispanzer der südlichen Polarregionen des Mondes, die wegen ihrer charakteristischen Zeichnung als "Tiger Stripes" (Tigerstreifen) bezeichnet werden, stößt Enceladus in Fontänen etwa 250 Kilogramm Wasserdampf und Eispartikel pro Sekunde aus.

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Jenes Material, das nicht wieder auf die Oberfläche des Mondes zurückfällt, bildet einen Torus um den Ringplaneten. Der Torus ist mehr als zehn Saturnradien breit, aber nur etwa einen Radius dick. Enceladus umkreist den Planeten in einer Entfernung von etwa vier Saturnradien, von wo die Fontänen des Mondes den Torus speisen.

Trotz seiner enormen Ausmaße ist der Torus bis jetzt nicht entdeckt worden, weil Wasserdampf im Bereich des sichtbaren Lichts unsichtbar ist, nicht aber im infraroten Bereich, für den Herschel erschaffen wurde.

"Es ist bekannt, dass die tiefer liegenden Schichten in Saturns Atmosphäre Spuren gasförmigen Wassers enthalten. Nur die Anwesenheit von Wasser in seiner äußeren Atmosphäre gab der Wissenschaft Rätsel auf: Seit seiner Entdeckung im Jahr 1997 mit Hilfe des "Infrared Space Observatory" der ESA war die Herkunft des Wassers bis jetzt unbekannt. Computermodelle basierend auf Herschels neuesten Entdeckungen zeigen, dass zwischen drei und fünf Prozent des Wassers, das Enceladus ausstößt, auf Saturn herabfallen."

"Auf der Erde gibt es kein vergleichbares Phänomen", erklärt Paul Hartogh vom "Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung". "In unsere Atmosphäre dringt kaum Wasser aus dem Weltraum ein. Das ist einzigartig beim Saturn".

Obwohl sich das meiste Wasser von Enceladus im Weltraum verliere, auf den Ringen gefriere oder vielleicht auf die anderen Saturnmonde falle, sei der Bruchteil, jener tatsächlich auf den Planeten falle, ausreichend, um die Anwesenheit von Wasser in seiner äußeren Atmosphäre zu erklären, so die Wissenschaftler. "Das Wasser ist auch verantwortlich für die Bildung von sauerstoffhaltigen Verbindungen wie Kohlendioxid. Letztendlich gelangt das Wasser aus Saturns oberer Atmosphäre in tiefere Schichten, wo es kondensiert. Die Mengen sind allerdings so gering, dass die daraus resultierenden Wolken nicht erfasst werden können."

Nachdem einst das "Infrared Space Observatory" der ESA Wasserdampf in der Atmosphäre des Saturn gefunden hatte und die Cassini/Huygens-Mission von NASA und ESA die Fontänen des Enceladus entdeckte hat Herschel gezeigt, wie all diese Beobachtungen zusammengehören. Ihre Entdeckung haben die Forscher aktuell im Fachmagazin "Astronomy and Astrophysics" veröffentlicht.

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Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / mps.mpg.de

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Neue Dokumentation über das weltweite Bienensterben

Honigbienen bei der Arbeit | Copyright: A. Müller, grenzwissenschaft-aktuell.de

Leipzig/ Deutschland - Mit dem neuen Dokumentarfilm Film "Summ' mir das Lied vom Tod" greift "NuoViso Filmproduktion" erneut eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf: Das weltweite Bienensterben.

Mit dem Beginn des Massensterbens in den weltweiten Bienenvölkern in den 1990er Jahren begannen Imker, Forscher und Wissenschaftler das Phänomen zu untersuchen. Das hauptsächlich von den Chemiekonzernen finanzierte "Bienenmonitoring" kommt dabei Jahr für Jahr zu dem Ergebnis, dass die in den 1970er Jahren eingeschleppte Varroa-Milbe der alleinige Verursacher für das Bienensterben sei.

"NuoViso" besuchte Imker vor Ort, um sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen. Dabei stellte sich heraus, dass die Imker das Problem mit der Varroa-Milbe eigentlich gut im Griff haben und in Wahrheit ein ganz anderer Bienenkiller existiert: Hochgiftige Neonicotinoide, die neuerdings als Pflanzenschutzmittel in Saatgut-Beizen eingesetzt werden, wirken wie ein Nervengift auf die Bienen und alle anderen Insekten in der Natur.

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Kaum jemand ist sich der Dramatik dieser Entwicklung bewusst. Die jährliche Bestäubungsleistung allein durch die Honigbiene wird von der EU auf über 150 Mrd. Euro geschätzt. Ein Faktor, ohne den es schlecht für unsere eigene Nahrungsversorgung aussieht.

Mit den Dreharbeiten zu dem im September 2011 erscheinenden Dokumentarfilm begann "NuoViso Filmproduktion" bereits 2008. Seitdem hat sich nach Aussage des Regisseurs Frank Höfer allerdings nur wenig an der Problematik geändert. Natürlich gibt es noch andere Einflüsse, die das Überleben der Biene erschweren. Der Mobilfunk sei hier genannt. Aber der Zusammenhang zwischen vergifteten Bienen und Beizmittel für Saatgut ist nachgewiesen. Der Öffentlichkeit wird seit Jahren berichtet, dass eine eingeschleppte Varroa-Milbe der Hauptverursacher für das zunehmende Bienensterben sei. Andere Faktoren hingegen seien zu vernachlässigen. Dass davon aber auch das Überleben der uns verbleibenden Bienen abhängt wird durch die Politik und die Wirtschaft nicht an den Endverbraucher kommuniziert.

Der Film soll kostenlos auf der Webseite von "NuoViso.tv" veröffentlicht werden. Für die Finanzierung des Filmes greift "NuoViso Filmproduktion" nun zu einem ungewöhnlichen Konzept. Als Unterstützer kann man gegen einen kleinen Betrag seinen Namen im Abspann verewigen lassen.

Feature zu "Summ' mir das Lied vom Tod"

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

- Weitere Informationen zum Film und Finanzierungsprojekt finden Sie HIER


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Bücher zum Thema:

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Quellen: nuoviso.tv / grenzwissenschaft-aktuell.de

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lenscraftersvisitFinal2
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LET'S HAVE SOME FUN







elle ukraine

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BACKPACK DREAM



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SIMONE F/W 2011


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i mean have you seen MK rocking this studded beauty?!
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ps- katherine power of whowhatwear was the creative director for the lookbook!

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of course it's left me hunting for the perfect pair of white shades.

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